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Europe Asia Business. Investoren und Geldgebern den Weg zu verantwortungsbewussten Investitionen in gartenbauliche Projekte zeigen.

“Der niederländische (Gewächshaus-)Gartenbau ist im Prinzip ein vollständiger Markt, der auf Erneuerung, und selten oder gar nicht auf Expansion, fokussiert ist. Daher konzentrieren wir uns vorwiegend auf den Rest Europas und Asiens.”

“Speziell in Asien gibt es einen großen und dringlichen Bedarf an Nahrungsmitteln und dieser wird weiter steigen. Mit unseren Marktkenntnissen, unseren Produktionsmethoden, unserer Erfahrung im Zusammenbringen von Experten aus den Bereichen Wissenschaft und Technologie, in der Lebensmittelsicherheit und besonders im Bildungs- und Wissenstransfer können wir entscheidend dabei helfen, die Nahrungsbedürfnisse dort zu decken.”

Dies sagen Fop de Pater (1956) und Wim van der Ven (1953) über ihr Unternehmen Europe Asia Business, das sie von ihrer Konzernzentrale im Beurs-World Trade Center (WTC) in Rotterdam aus leiten.

Europe Asia Business zeigt ausländischen Investoren und Geldgebern den Weg zu verantwortungsbewussten Investitionen in große Projekte im (Gewächshaus-)Gartenbau. „Gerade weil der niederländische Markt komplett ist, kommen unsere ausländischen Partner oft hierher, um sich zu orientieren und zu informieren. Daher gibt es ein wachsendes Interesse an niederländischen Gesamtprojekten, die qualitative und quantitative Erträge liefern. Beispielsweise decken diese ausländischen Besuche alle Aspekte des modernen Gewächshaus-Gartenbaus ab: Erdbodenerkundung, Gewächshäuser, Installationen, Anbautechniken, Energieversorgung, Logistik, Verkauf und die Aktienmärkte. Das bedeutet also, die gesamte Entstehung sowie das vollständige Marketingkonzept.“

Welternährungsproblem
“Eigentlich sprechen wir nicht länger über (Gewächshaus-)Gartenbau, sondern eher über eine umfassende Lösung des Welternährungsproblems. Wir helfen unseren Kunden beim klimatisierten Anbau von Gartenbauerzeugnissen in Gewächshäusern durch den Gebrauch von ICT und anderen hochmodernen und fortgeschrittenen Technologien, denn dies gewährleistet ein sicheres Endprodukt.“

“Gleichzeitig sprechen wir auch über Beschäftigung, die Anhebung des Lebensstandards und höhere Ernteerträge, unter der Voraussetzung, dass sich auch die Bewirtschaftungsweise der Gewächshausanbauer verbessert.“

Also, zunächst einmal besteht die Aufgabe von Europe Asia Business vorwiegend in der Beratung und Verwirklichung und erst in einem späteren Stadium geht es mehr um die Koordinierung und Verwaltung.

Methodik Kas 3.0
Für die Unterstützung ausländischer Investoren und Initiatoren, die komplette Gewächshauskomplexe bauen wollen, hat Europe Asia Business (EAB) eine spezielle Arbeitsmethode namens Kas 3.0 entwickelt. Innerhalb dieses Konzeptes tritt die Zusammenarbeit auf einer Ebene auf, die Lösungen je Auftrag, Land und Klima anbietet. „Man arbeitet auf diese Weise zusammen, um vorab vereinbarte Ziele zu erreichen“, wie De Pater und Van der Ven erklären.

Das Konzept hat seinen Wert bereits in Teil- und Gesamtprojekten in China, Indien, Brasilien, Ägypten und der Türkei bewiesen. „Wir arbeiten nun daran, Kas 3.0 auszuweiten. Dies schließt auch Ausbildungen und Teilnahmen an Joint Ventures (Kooperationsunternehmen) mit ein.“

Nah am Markt
“Verkaufsmethodik und Logistik werden zunehmend wichtig. Daher raten wir unseren Kunden (Gartenbaufirmen, Investoren, führende Unternehmen), dass es besser ist, ihre Produktion in der Nähe ihrer Märkte zu belassen. Auf diese Weise haben sie den meisten Einfluss auf die Preise, zu denen ihre (Gewächshaus-)Gartenbauerzeugnisse auf den Regalen der Supermärkte und anderer Ketten landen.“

“Sie können dies während eines Besuches der Niederlande auch mit ihren eigenen Augen sehen, denn die niederländischen Gartenbauerzeuger haben viel von ihrem Einfluss an die 400 Handelspartner abgetreten, die – zwecks Wiederverkauf an Einzelhandelsorganisationen – ihre Erzeugnisse kaufen und die Preise bestimmen.”

“Daher raten wir unseren Kunden, zuerst zu entscheiden, für welchen Markt sie produzieren wollen und danach nochmals zu überlegen, was sie wollen, dass wir für sie tun.”